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Raumüberwachung

Ausgangslage

Ein Neben­la­ger, ohne Fest­netz­an­schluß, in dem Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al und anti­qua­ri­sche Bücher ein­ge­la­gert sind und nicht jeden Tag auf­ge­sucht wird. Das Lager hat zwei Fens­ter. Die ört­li­che Situa­ti­on im Gewer­be­ge­biet ist ruhig, ein Ein­bruch könn­te unbe­merkt gesche­hen.

Es soll mit wenig Auf­wand und mit aus­sor­tier­ter Hard­ware eine effek­ti­ve und kos­ten­güns­ti­ge Absi­che­rung des Lager­raums erfol­gen.

Vorhandene Hardware

  • Voda­fone B2000 LTE Rou­ter
  • Raspber­ry Pi
  • Logi­link WC0030 wire­less WLAN-IP-Kame­ra mit Mikro­fon inkl. Nacht­sicht LED.

Fenster

An den Fens­ter­schei­ben wur­de ein ein­sei­ti­ger Sicht­schutz ange­bracht.

Vodafone B2000 LTE Router

Der Rou­ter ist eigent­lich ein Hua­wei LTE CPE B593, es wur­de eine aktu­el­le­re Firm­ware im Netz gefun­den und der Rou­ter hat eine LTE-Ver­bin­dung mit einer Aldi-Talk Kar­te.

Raspberry PI

Da der Rou­ter im LTE Netz kei­ne öffent­li­che IP erhält, muß man einen VPN-Tun­nel nut­zen. Der Rou­ter kennt kein OpenVPN, des­halb wur­de auf ein Rasper­ry PI ein Rever­se Pro­xy (Nginx) ein­ge­rich­tet.

Zunächst wur­de auf dem Rasper­ry Pi Raspbi­an Stretch Lite instal­liert, dann wur­de der Mini-Rech­ner abge­si­chert, des wei­te­ren wird Raspbi­an auto­ma­tisch aktu­ell gehal­ten.

Die fes­te, öffent­li­che IPv4 Adres­se wur­de bei Inter­netXS 1) geholt.

Logilink WC0030

Auch hier wur­de zunächst die letz­te Firm­ware auf­ge­spielt. Die Kame­ra wur­de auf die Fens­ter aus­ge­rich­tet und so kon­fi­gu­riert, daß bei Bewe­gung Alarm aus­ge­löst wird und alle 5 Sekun­den ein Bild auf einen FTP-Ser­ver über­trägt.

WebServer

Die Bil­der wer­den mit­tels einem PHP-Script in einer Web-Gale­rie gezeigt, wenn man die Web-Sei­te xxx.meine-domain.de auf­ruft. Man muß nur noch nur noch der Poli­zei die Web-Adres­se für Fahn­dungs- und Beweis­bil­der mit­tei­len. Des­wei­te­ren sind auf der Web-Sei­te wei­te­re Infor­ma­tio­nen (Objekt­la­ge, usw.) hin­ter­legt.

tinyCam

Auch mit der App tiny­Cam kann man die Kame­ra steu­ern und mit dem Smart­pho­ne einen Blick ins Lager wer­fen, bzw. in den Bereich vor dem Fens­ter – auch Nachts.

Fazit

Für 12,94 Euro monat­lich haben wir eine effek­ti­ve Lager­raum­über­wa­chung und aus­sor­tier­te Hard­ware wur­de noch­mals ver­wen­det

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1. Für 5 Euro im Monat gibt es auch bereits vir­tu­el­le Linux-Root-Ser­ver bei nbiserv.de, Stra­to oder server4you.de zu mie­den, wo ein OpenVPN-Ser­ver auf­ge­setzt wer­den kann. Ins eige­ne Netz woll­te ich die Kame­ra nicht holen, da Rou­ter und Kame­ra älter sind und die der­zei­ti­ge Firm­ware wohl die letz­te sein wird.