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Tagesgespräch im WDR5

Wie stehen Sie zur Organspende?

Weil ich mei­nen Sohn zu einem Freund in den Nach­bar­ort fuhr, hör­te ich auf der Rück­fahrt im Radio WDR5 das Tages­ge­spräch zum The­ma „Wie ste­hen Sie zur Organ­spen­de?“ Die Redak­ti­on bit­tet um Kom­men­ta­re und E-Mails zur Sen­dung. Ich habe fol­gen­de Mail geschickt:

Toten kann man kei­ne Orga­ne ent­neh­men!

Guten Tag!

Toten kann man kei­ne Orga­ne zur Spen­de ent­neh­men! Um Leben­den, die sich mut­maß­lich in der Ster­be­pha­se befin­den, Orga­ne ent­neh­men zu kön­nen, und dabei mora­lisch gut dazu­ste­hen, hat man den Begriff Hirn­tod erfun­den. Tat­säch­lich ist die Ent­nah­me der Orga­ne mit­ver­ant­wort­lich für den Tod, auch wenn der Mensch spä­ter tat­säch­lich ster­ben wür­de. Auf Grund die­ser Tat­sa­chen wür­de ich mich nie frei­wil­lig am Lebens­en­de aus­schlach­ten las­sen. Selbst­ver­ständ­lich wür­de ich auch nie frei­wil­lig ein Organ anneh­men, das einem Hirn­to­ten ent­nom­men wur­de. Mir wäre jeden Tag bewußt, daß erst die Organ­ent­nah­me den Tod des Spen­ders her­bei­führ­te. Der Gedan­ke, daß der Spen­der womög­lich wei­ter­le­ben hät­te kön­nen – wäre für mich uner­träg­lich.

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen: